Bild: Kleintiere vom Ponyhof

Therapeutisches Reiten Loisachtal

März 2008: Die vierjährige Erika lag in den Armen ihrer Mutter, schlaff hingen die Arme herunter, der Blick irrte ziellos hin und her. Behutsam legte ich sie auf das Pony. Sobald ihre Hände oder die Füße das Fell berührten, zuckten diese zurück. Mit Fell oder Gras oder anderen Oberflächen hatte sie nichts am Hut. Sie mochte die Berührungen nicht. Schließlich saß sie zusammengesunken auf dem Pferd, eine erwachsene Helferin hinter sich zum Stabilisieren. Ihr Oberkörper schwankte heftig, der Blick blieb nach langem Suchen an meinem Gesicht hängen, sie lächelte.

Oktober 2009: nach ca 40 Therapiestunden: Erika wurde aus dem Auto gehoben, an einer Hand spazierte sie zielstrebig auf das Pony zu. Dieses wurde dann fortgeführt und sie schritt eifrig – an einer Hand gesichert - hinterher. Das Pony blieb an der Treppe stehen und Erika stieg weitestgehend selbständig die Treppe empor. Oben angekommen, spreizte sie ihr rechtes Bein ab und glitt mit Unterstützung auf das Pony. Dort saß sie, aufgerichtet und hielt sich mit den Händen an den Griffen des Gurtes fest. Das Pony ging los. Sie lachte. Nach ca 20m sackte sie zusammen. Sofort wurde das Pony angehalten. Das fand sie gar nicht gut, sie begann zu greinen, dann richtete sie sich auf. Als sie wieder aufrecht saß, schaute sie mich lange an. Dann ging das Pony wieder los. Sie strahlte.

Anfang und Ende einer Therapie mit dem Pferd. Wenn Sie mehr wissen wollen über das Therapeutische Reiten Loisachtal auf dem Ponyhof am Lauterbach, über Reitunterricht für Kinder ab 5 Jahren, über den Unterschied zwischen Heilpädagogischem Reiten und Psychotherapie am Pferd, über Ferienreitkurse, über Voltigieren, das Ausrichten von Kindergeburtstagen, über ADHS - Gruppen oder über die Ponyhofinhaberin Barbara Vorsteher, dann klicken Sie auf untenstehenden Button.

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